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Tolkien, John R.R.

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Das Auenland

Das Auenland liegt im westlichen Teil Mittelerdes und ist die Heimat der Hobbits. Das Geschehen im Auenland ist eine andere Welt, wo die Hobbits nicht viel von der wirklichen großen Welt wissen. Sie leben dort abgeschieden für sich. (Tolkien hatte das Auenland geschaffen, bevor er den kleinen Hobbit in Verbindung mit der großen Welt Mittelerdes setzte).


Von den wichtigsten Bewohnern Mittelerdes

Eine Aufstellung der wichtigsten Wesen neben den Menschen, die hier auch vorkommen:

Die Hobbits sind die Bewohner des Auenlandes. Es sind kleine Leute, haben etwa unsere Gestalt, sind aber noch kleiner und zierlicher als Zwerge. Sie sind ein unauffälliges und fröhliches- aber auch schon sehr altes Volk. Sie lieben Frieden und Stille, eine gut bestellte ländliche Gegend, eine Pfeife mit gutem Pfeifenkraut und gutes Essen. Sie sind sehr scheu vor anderen Völkern (Tolkien sagt, daß man sie deshalb heutzutage nur noch sehr selten sieht) und leben lieber untereinander. Sie sind flink und können sich unauffällig und sehr leise bewegen. Sie lebten ursprünglich in Erdhöhlen, begannen dann aber auch, Häuser und Hütten zu bauen. Im 3. Zeitalter lebten alle in Häusern, bis auf die ganz armen Hobbits und die reichen Hobbits (wie Bilbo Beutlin), die noch in Erdhöhlen lebten (siehe Zeichnung S. 29) - die armen in einfachen Höhlen mit meist nur einem Zimmer und einem Fenster, die reichen in großen Höhlen mit vielen Zimmern und Fenstern. Die Hobbits sind ein Sterbliches Volk, sie sind mit 100 Jahren schon recht alt, können aber bis zu 200 Jahre alt werden. Sie leben gerne nach ihren alten Gewohnheiten und mögen Neuerungen und Aufregung nicht. So ist die Geschichte des kleinen Hobbits etwas ganz außergewöhnliches.

Die Elben sind das älteste Volk Mittelerdes und spielen vor allem in den frühen Geschichten des Silmarillions eine große Rolle. Sich haben aber auch noch im 3. Zeitalter sehr wichtige Rollen. Da sie unsterblich sind (mit Einschränkungen), haben viele die Zeitalter durchlebt und blicken z.B. im Herrn der Ringe auf frühere Geschehnisse zurück. Tolkien selbst sagt über die Elben folgendes: “Sie sind vom Menschen nach seinem Bilde und ähnlich geschaffen, doch frei von jenen Beschränkungen, von denen er selbst sich am stärksten bedrückt fühlt. Sie sind unsterblich, und ihr Wille bewirkt direkt, daß Vorstellungen und Wünsche sich erfüllen.” Tolkien sieht dieses Volk als jene, die nicht wie die Menschen aus dem Garten Eden vertrieben worden und somit freier sind als wir (Tolkien glaubte fest an das Paradies und die Urschuld der Menschen). So sind sie sehr geschickt und sind Handwerker, die wundervolle Gegenstände (und die besten Schwerter) herstellen, Dichter, Schriftkundige und Künstler. Die Elben sind sehr geschickt in allem, flink, zierlich und schön anzusehen. Es gibt verschiedene Elbenstämme, je nach Herkunft und Umgebung (z.B. Waldelben, Wasserelben usw.).

Die Orks sind die Ausgeburt des Bösen. Sie sind eine Züchtung des Saurons (der Herrscher des Bösen über Mordor), der die Heere der Orks als seine Handlanger einsetzt. Orks treten in selbstgeführten Horden und Heeren auf, denen jeweils ein größerer Oberork vorsteht, sie sind die Feinde von Elben und Zwergen. Ein einzelner Ork ist in etwa so groß wie ein Zwerg, hat Arme und Beine und geht ebenfalls aufrecht. Die Orks sind am ganzen Körper behaart, können im Dunkeln sehen und haben eine nicht menschliche Körperhaltung. Kämpfen tun diese Wesen mit Äxten und krummen Schwertern.

Die Zwerge sind ein sehr altes Volk. Sie sind größer als Hobbits und etwas kleiner als Menschen. Sie sind kräftig gebaut und ursprünglich arbeiteten sie in den Bergen, wo sie große Stollen bauten, Erz förderten und verarbeiteten. Zwerge sind ein wenig geizig und legen viel Wert auf Gold und edle Steine. So sind sie auch bedacht, im kleinen Hobbit den Schatz zurückzugewinnen, der ihrer Familie vor langer Zeit geklaut wurde. Zwerge werden sehr alt und viele kennen sich daher in alten Zeiten aus. Ein Alter von 500 Jahren ist für einen Zwerg noch sehr jung.

Im dem 3. Zeitalter tauchten in Mittelerde Zauberer auf. Niemand kann genau sagen, wo sie herkommen und welcher Rasse sie angehören. Es sind besonders weise Personen, die sich in der ganzen Geschichte Mittelerdes auskennen und über Zauberkräfte verfügen, die ihnen viel Macht verleihen. Es wird gesagt, daß es insgesamt 5 Zauberer in Mittelerde gibt, von denen man aber nicht alle kennt. Diese treffen sich von Zeit zu Zeit beim weißen Rat, wo wichtige Entscheidungen getroffen werden und beratschlagt wird, wie, oder zu Gunsten von wem, sie ihre Macht einsetzen. Am bekanntesten sind Gandalf, der Gute, der hilft, den einen Ring zu vernichten, und Saruman, der mächtigste seiner Zunft, der eher auf der Seite des Bösen steht und auch selbst probiert, an den Ring der Macht zu kommen.

 


 

  
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